Der Verein

Christliche Randgruppenarbeit von Irmi Licht

1. Situation allgemein

Es besteht kein Zweifel, dass eine Zunahme von Parallelgesellschaften in unserem Land zu beobachten ist, dazu gehören auch die verschiedenen Randgruppen. Diese Situation fordert vornehmlich Christen heraus, die von Jesus Christus beauftragt sind, ihren Nächsten zu lieben. D.h. ein Paradigmenwechsel ist notwendig, und ein Hingehen zu den Betroffenen gemäß des Auftrags Jesu Christi dringender denn je.

2. Entstehungsgeschichte des Vereins/Werdegang der Vereinsgründerin Irmgard Licht

  • Bibelschule
  • Lebenserfahrung, viele Krisen
  • Berufung immer Mittelpunkt (Randgruppenarbeit)
  • Wiedereinstieg vor 3 Jahren (Familienphase fast vorbei)
  • Familienphase: eigenes Erleben ohne Struktur/Planung zurechtzukommen (Familie “tickte anders”)
  • andere Wahrnehmung der Zusammenhänge aufgrund des erlebten Abstands
  • auch bei Gemeinde inzwischen veränderter Schwerpunkt, jetzt Paradigmenwechsel

Vorhandenes Potential:

  • leichter Zugang zur Zielgruppe
  • aufsuchende Betreuung
  • Begegnung auf Augenhöhe

3. Vision

Stabile/langfristige Veränderung von Menschen aus Randgruppen durch veränderte Prioritäten bei Christen.

4. Mission/Anliegen/Ziele

  • Beteiligung von mehr und mehr Christen an der Randgruppenarbeit
  • Paradigmenwechsel bei sozialdiakonischen Aktivitäten
  • Effektiver Einsatz des vorhandenen Potentials
  • Nutzen des vorhandenen Vertrauens der Zielgruppe
  • Erfahrungsaustausch
  • Transfer der vorhandenen Vision auf andere
  • Dauerhafte Veränderungen durchs Evangelium
  • Stabilisierung durch selbständiges Praktizieren von Gottes Wort

5. Zielgruppe

Menschen am Rande der Gesellschaft (Randgruppen) in der Region Frankfurt/Main. Dazu zählen:

  • Psychisch Kranke (z.B. wahnhafte Menschen)
  • Drogenabhängige
  • Ehemalige Drogenabhängige (v.a. Alkoholabhängige)
  • Sprachlose Menschen (werden nicht verstanden, reden in Bildern und Vergleichen)
  • Schwerkranke und Sterbende (z. B. AIDS, Krebs)
  • Inhaftierte
  • Ehemalige Inhaftierte
  • Illegale
  • Homosexuelle
  • Körperbehinderte
  • Vereinsamte Frauen
  • Sinti und Roma
  • Hochbegabte
  • Von Gemeinden nicht angenommene Menschen

Diese Menschen leben in Grenzsituationen, d.h. sie sind ausgegrenzt und erleben gleichzeitig innere Beschränkungen. Andererseits leben sie ohne Grenzen, es sind “grenzenlose Menschen”, die ohne Strukturen leben und “anders ticken”.
Viele haben Missbrauch und existierende Systeme/Strukturen erlebt und wehren sich dagegen. Sie sind permanent Situationen ausgesetzt, die sie nicht wollen und leben in dieser Anspannung.

6. Durchführung

6.1 Bereits vorhandene Aktivitäten

  • Einzelbetreuung (Schwerpunkt s.u.)
  • Hauskreise
  • Ämtergänge
  • Krankenhausbesuche
  • Hausbesuche
  • Therapievermittlung
  • Krisenintervention
  • Partizipation an einer Tafel
  • Büroarbeit

6.2 Angestrebte Aktivitäten

  • Sensibilisierung von Christen bezüglich der vielen Möglichkeiten zur Randgruppenarbeit
  • Konzentration auf Bedürfnisse der Zielgruppe
  • Vermehrte praktische Hinwendung zur Zielgruppe
  • Verstärkte Nacharbeit (Bibelstudium mit individueller Begleitung)
  • Vernetzung im administrativen Bereich
  • Freisetzung des vorhandenen Potentials
  • Einbeziehung weiterer Mitarbeiter in den Vertrauensvorschuss
  • Offenheit in alle Richtungen

7. Finanzierung

Durch Sponsoren (Stiftungen, Unternehmen, Firmen, Einzelpersonen).

8. Perspektive

Unterstützung der Vision und Mitarbeiter bei Durchführung.

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Ihre Fragen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

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